Nichts als die Wahrheit

19. November 2009

KDE Tutorial, Teil 2: Ein erstes Programm mit Hauptfenster

Filed under: C++, Entwicklung, karmic, KDE, linux, Open Source, Tutorial, ubuntu — Argeleb @ 17:03

In diesem zweiten Teil entwickleln wir das erste KDE Programm. Da mir persönlich das Blog-Interface zu wenig Ausdruckmöglichkeiten bietet, habe ich das Tutorial mit OpenOffice geschrieben.

Ausserdem habe ich auf Google Code ein Projekt für das Tutorial angelegt. Dort befindet sich dann auch der Text.

Weiter mit dem Tutorial auf Google Code (PDF)

Referenzen:

Advertisements

18. November 2009

KDE Tutorial, Teil 1: Einrichtung der Entwicklungsumgebung [Update]

Filed under: C++, Entwicklung, karmic, KDE, linux, Open Source, Tutorial, ubuntu — Argeleb @ 09:30

Wenn man sich auf den Seiten des KDE-Projektes nach Informationen zur Entwicklung von KDE-Programmen umsieht, könnte man schnell den Eindruck gewinnen, man müsse die komplette Desktopumgebung kompilieren. Das ist natürlich nicht notwendig. Aber man muss schon ein paar Komponenten installieren, damit man vernünftig arbeiten kann.

Jeder Programmierer ist anders und hat besondere Vorlieben, was Editoren usw. angeht. Hier sei nur KDevelop erwähnt, da es das „natürliche“ Instrument für die KDE-Softwareentwicklung sein sollte. Aber Vorsicht, die Version, die mit Karmic ausgeliefert wird, ist immer noch eine Beta-Version.

Manch einer, allen voran Andreas Pakulat, ist über die Entscheidung der Kubuntu Entwickler, eine Beta-Version in einer stabilen Distribution auszuliefern, nicht sonderlich glücklich. Zum Teil kann ich die Kritik nachvollziehen, allerdings darf sich das KDevelop-Team durchaus auch an die eigene Nase fassen, denn schließlich existiert KDE4 nun schon seit mehr als zwei Jahren, und es gibt immer noch keine stabile Version der Haupt-IDE. So gesehen erzeugt diese Vorgehensweise Druck auf die Entwickler (mal abgesehen davon, dass sie ja jederzeit ein PPA mit der aktuellsten Beta für Ubuntu bereitstellen könnten). So wie es jetzt aussieht, soll KDevelop wohl mit KDE 4.4 fertig werden.

Resourcen

Benötigte Programme und Bibliotheken

Im folgenden habe ich versucht, alle Pakete zusammenzufassen, die man für die Entwicklung benötigt. Da auf meinem Rechner nach mehreren Versuchen bereits alles vollständig installiert war, habe ich eine VM mit nacktem Kubuntu aufgesetzt, und nach und nach alle Pakete installiert, die gefehlt haben. Nichts desto trotz kann es sein, dass diese Liste nicht vollständig ist.

CMake

CMake ist ein plattformunabhängiger Generator für Build-Dateien. Unter Linux werden mit seiner Hilfe Unix-makefiles erzeugt. Statt komplizierte makefiles zu bearbeiten, wird für die Entwicklung von KDE4 Programmen lediglich eine CMakeLists.txt benötigt. Wenn die Vorraussetzungen erfüllt sind, erzeugt cmake alle notwendigen Dateien.

Um cmake unter Kubuntu zu installieren, gibt man auf der Konsole folgenden Befehl ein:

sudo apt-get install cmake

Näheres zu KDE4 und cmake kann man auf der KDE-Techbase nachlesen

Compiler

Um KDE Programme in C++ zu entwickeln, wird der C++ Compiler benötigt, den man mit folgendem Befehl installiert:

sudo apt-get install g++

Anmerkung: Wenn dieses Paket nicht installiert ist, stürzt KDevelop 3.9.95 beim Erzeugen eines neuen Projektes einfach ab.

kdevelop4 (Version 3.9.95)

Dieses Tutorial beschreibt die Entwicklung von KDE4 Programmen unter anderem mit Hilfe des neuen KDevelop4. Mit Kubuntu 9.10 befindet sich die Beta 5 in den Repositories. Folgender Befehl installiert kdevelop:

sudo apt-get install kdevelop

[Update] Statt der veralteten Beta 5 sollte man lieber auf eine aktuellere Version ausweichen. Auf dem Blog von Dr. Danz befinden sich aktuelle PPAs von KDevelop für Jaunty und Karmic

Nachdem man kdevelop startet und versucht ein neues Projekt mit einem Template anzulegen, wird man feststellen, dass kein KDE4-Template vorhanden ist. Das Paket kapptemplate im kdesdk beinhaltet einige Projekt-Templates für KDE:

sudo apt-get install kdesdk

Entwicklungspakete

Folgende Pakete müssen noch installiert werden, damit man KDE4-Programme entwickeln kann:

sudo apt-get install kdelibs5-dev

kdevelop kompilieren

Um mit der aktuellsten Version von KDevelop zu arbeiten, muss das Paket von der KDevelop Homepage heruntergeladen werden. Um KDevelop kompilieren zu können, ist zusätzlich das Entwicklungspaket des KDE-Workspace notwendig, das mit folgendem Befehl installiert werden kann:

sudo apt-get install kdebase-workspace-dev

Nähere Informationen zum Erstellen von KDevelop aus den Quellen können auf der Seite des Projekts gefunden werden.

1. Mai 2009

Meine Rechner

Filed under: jaunty, karmic, linux, ubuntu, windows — Argeleb @ 13:07

Seit geraumer Zeit bin ich nun zuhause vollkommen frei von Windows. Und ich mag das wirklich sehr gern.
Seit ich alle meine Rechner auf Linux migriert habe, weiß ich erst, was ich all die Jahre in der „Knechtschaft“ vermisst habe. Ich habe den Spass an meinen Computern wiedergefunden.

Meine Computerlandschaft sieht wie folgt aus:

  • File- und Medienserver (openSUSE 10.3)
  • SAT Receiver (Dreambox DM 7020 und DM800)
  • Desktop-PC (Ubuntu 9.04 Jaunty Jackalope und openSUSE 11.1)

Meinen Desktop-PC hab ich vor mehr als einem Jahr gekauft, und ich habe ihn entsprechend ausgestattet, dass er eine zeitlang ausreichen sollte (Quad-Core CPU, 8GB RAM). Allerdings stelle ich mir die Frage, wofür ich so viel RAM brauche, denn die Speicherauslastung unter Linux geht selten über 2GB, selbst wenn ich umfangreiche Video-Bearbeitung mache.
Aber schaden kann soviel Speicher sicher nicht. Ich werde wohl demnächst eine RAM Disk einrichten.Link
Anfang des Jahres bin ich auf meinem Desktop von openSUSE auf Ubuntu umgestiegen. Ich habe dabei mit der Alpha 3 von Jaunty begonnen und ich war von Anfang an begeistert. Und heute, da Jaunty nun offiziell freigegeben ist, langweilt mich das System bereits, weil es einfach funktioniert 😉

Die Testphase von Jaunty hat mir sehr viel Spass gemacht, und ich hoffe ich konnte mit meinen Bugberichten im Launchpad auch ein bisschen zur Verbesserung des System beitragen. Deshalb habe ich auch beschlossen, die nächste Version von Ubuntu (Karmic Koala) zu testen.
Link
Dieses mal werde ich aber die Distibution nicht auf mein Live-System installieren, sondern vorerst nur in einer virtuellen Maschine. Zu diesem Zweck habe ich mir VirtualBox 2.2 installiert (nicht die OSE Variante, da ich den 3D Support haben wollte). Vorgestern hab ich in eine VM Jaunty installiert und die Paketquellen auf karmic umgestellt.

Jetzt kann ich wieder jeden Tag die Fortschritte der Ubuntu Entwickler verfolgen.

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.