Nichts als die Wahrheit

22. Mai 2010

Mensch sei Dank: Freddie Mercury

Filed under: Humanismus, Mensch sei Dank — Schlagwörter: — Argeleb @ 19:25
Freddie Mercury

Freddie Mercury

Als ich die Musik für mich entdeckte, hörte ich oft im Radio Songs, die mir ausgesprochen gut gefallen haben. Einer dieser Songs war Crazy Little Thing Called Love. Und da mir der Song so aussergewöhnlich gut gefiel, habe ich mir von meiner Oma zum Geburtstag eine Kassette von Queen gewünscht. Zum Geburtstag, ich glaube es war der zehnte, bekam ich dann die Greatest Hits geschenkt.

Wow! Was für eine Offenbarung. Viele der Songs der Greatest Hits kannte ich, ohne zu wissen, dass sie von Queen waren. Da war es dann um mich geschehen, ab dieser Zeit war ich Queen-Fan und bin es noch.

Für mich hatte Queen und Freddie Mercury einen sehr großen Einfluss auf mein Leben. Oft hatte ich das Gefühl, dass Freddie Mercury eine Art Vater-Ersatz für mich war.

Ein Song hat dann tatsächlich mein Leben besonders positiv verändert. Das war zu der Zeit, als ich in ein Internat abgeschoben wurde, und somit von meinem eh nicht sonderlich großen Freundeskreis abgeschnitten wurde. Nach einem Jahr, ich war 16, hatte ich mich nach der Rückkehr in meine Heimat, noch stärker abgesondert als früher. Ich hatte so gut wie keinen Kontakt mehr zu meinen damaligen Freunden. Natürlich hat mir das nicht sonderlich gut gefallen, aber ich sah keine Möglichkeit, dies in irgendeiner Form zu ändern.

Die Musik von Queen hat mich jedoch stets begleitet. Und eines Tages hörte ich wieder einen Song, den ich sicher schon tausende Male vorher gehört hatte, schließlich kannte ich den Text ja auswendig. Aber zum ersten mal wurde mir die Bedeutung des Textes klar und ich erkannte, dass die Jungs von Queen mir damit einen Rat geben wollen. Es handelte sich um den Song If you can’t beat them. Ich habe ihren Rat befolgt, auch wenn es mir schwer gefallen ist, und im Anschluss daran hat sich mein Leben dramatisch verbessert.

Ich erinnere mich noch sehr genau an den Tag, an dem Freddie Mercury starb. Ich lag im Bett und hörte Radio, als der Moderator die Nachricht über den Tod von Freddie Mercury verlas. Anschließend spielte er den Song The Show must go on. Noch heute kommen mir die Tränen, wenn ich diesen Song höre.

Als einen kleinen Beitrag zur Ehrung des Todestages von Freddie Mercury, habe ich die Port-Nummer eines der Server-Programme, das ich entwickelt habe, auf 2411 festgelegt, in Anlehnung an der 24.11.1991.

Für die Begleitung meines Lebens, und für die Hilfe, die ich aus den Texten erhalten habe und natürlich für die geniale Musik, möchte ich Freddie Mercury, stellvertretend für Queen, meine tief empfundenen Dank aussprechen.

Danke, Freddie, Danke!

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1. Mai 2010

Piraten: Partei des evolutionären Humanismus?

Filed under: Humanismus, Piratenpartei — Argeleb @ 12:44

Dr. Frank Berghaus schlägt in seinem Beitrag auf wissenrockt.de die Gründung einer humanistischen Partei vor, die eben nicht nur die Säkularisierung zu ihren Zielen erklärt. Aber eine humanistische Partei gibt es bereits: Die Humanistische Partei (HP)

Eine rein humanistisch ausgerichtete Partei würde offenbar ebenso unter dem Stigma der Einseitigkeit leiden, wie man es gerne der Piratenpartei unterstellt. Die Piraten sind sich sehr wohl bewusst, dass sie mittelfristig ihr Programm erweitern müssen. Doch auf der Grundlage welches Wertesystems soll die Partei denn nun eigentlich ihr Programm erweitern. Ethische Beliebigkeit kann sicher nicht die Grundlage für ein trag- und mehrheitsfähiges Programm sein.

Die Ausarbeitung eines Vollprogramms ohne eine grundsätzliche weltanschauliche Basis wird daher nicht möglich sein. Denn wie soll man Fragen der Sozialpolitik, der Außenpolitik oder der Wirtschaftspolitik beantworten, wenn die Mitglieder der Partei keinen Konsens ihrer Werte hergestellt haben. Die Piraten wären also gut beraten, wenn sie sich zunächst einmal auf eben diesen Wertekanon einigen würden. Wie dieser aussehen sollte, möchte ich im Folgenden skizzieren.

Als Piratenpartei sind wir immer bestrebt, die bestmögliche Lösung für ein konkretes Problem anzubieten. Viele Probleme unseres Alltags lassen sich daher mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden lösen. Im Zentrum unserer Politik steht der Mensch, und die Wissenschaft weiß mittlerweile sehr gut, wie der Mensch so tickt. Richten wir also unsere Politik an den wissenschaftlichen Erkenntnissen aus, dann wird sich die Situation der Menschen in unserer Gesellschaft verbessern, und das sollte doch das Ziel jedes politischen Handelns sein.

Ein Beispiel: Auch wenn es etwas esoterisch klingt, es gibt seit den 1980er Jahren die Glücksforschung, deren Ziel die Erforschung des Glücks ist. So hat man herausgefunden, dass für das individuelle Glücksempfinden der relative Wohlstand eine höhere Bedeutung hat, als der absolute Wohlstand. Wenn also in einer Gemeinschaft alle in etwa dasselbe verdienen, so sind die Menschen dort glücklicher, als in einer Gemeinschaft, in der es große Unterschiede im Einkommen gibt. Dies lässt sich auch unmittelbar in der Lebenserwartung ablesen. Kurz gesagt heißt das: Lieber ein Armer unter Armen, als ein Reicher unter Superreichen.
Menschen mit höherem Einkommen sind glücklicher, wenn sie Menschen mit niedrigerem Einkommen kennen. Dieser Sachverhalt erklärt im Übrigen auch, warum sich die Menschen so gerne Doku-Soaps, wie „Raus aus den Schulden“ anschauen, denn dort wird ihnen ihr relativer Wohlstand vor Augen geführt, wodurch sie sich dann zufriedener fühlen.

Das Lieblingsbuch vieler Piraten ist ja bekanntlich das Grundgesetz. In der öffentlichen Wahrnehmung gelten die Piraten ja fast ausschließlich als eine Bürgerrechtsbewegung, und diesem Umstand hat die Partei ja auch ihr rasantes Wachstum zu verdanken. Dass der Ursprung der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland in der Tradition humanistischer Aufklärung zu suchen ist, dürfte mittlerweile jedem klar sein, auch wenn christliche Politiker nicht müde werden, immer wieder das Märchen des „christlichen Abendlandes“ zum Besten zu geben.

Alle etablierten Parteien versuchen die christliche Mehrheit in unserem Land zu umgarnen. Allen voran natürlich die CDU/CSU. Aber selbst Mitglieder aus Parteien, von denen man erwarten würde, dass sie keine religiösen Wurzeln haben, trauen sich nicht auf die Gottesformel zu verzichten.

Im Moment mag es politisch noch klug sein, auf christliche Werte zu schielen, denn die Rentner stellen mittlerweile die größte Wählergruppe dar. Und unter diesen Menschen ist der Glaube noch stark verbreitet. Doch die Zahl der Konfessionslosen steigt unaufhörlich. Je jünger die Menschen sind, desto ungläubiger sind sie. Mit anderen Worten: Den christlichen Parteien sterben ihre Anhänger weg.

Wenn wir als Piratenpartei uns, aus Überzeugung und nicht aus Opportunismus, zum evolutionärem Humanismus und zum Laizismus bekennen, dann können wir die Interessen der Konfessionslosen vertreten. Wenn wir dann noch ein Vollprogramm ausarbeiten, das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, dann können wir eine dauerhaft ernst zu nehmende politische Kraft in diesem Land werden. Auch wenn wir dadurch möglicherweise einige religiöse Menschen verlieren oder verprellen, so  könnte ich damit sehr gut leben. Wir können nicht jedermanns Freund sein, oder wie es einst Franz-Josef Strauß ausgedrückt hat:

Wer everybody’s Darling sein möchte, ist zuletzt everybody’s Depp

Wenn wir also aus falscher Toleranz gegenüber den Religiösen, weltanschauliche Beliebigkeit pflegen, dann werden wir untergehen. Daher lauten meine Forderungen an die Piraten:

20. April 2010

Kirchenaustritt, nein, Übertritt in die Menschheit

Filed under: Humanismus, Religion — Argeleb @ 08:43

Die Kirchen, die katholische sowieso, erheben gerne den Anspruch, die alleinigen sinnstiftenden und moralischen Instanzen zu sein. Aus diesem Grund werden bereits kleinste Kinder von ihren „gläubigen“ Eltern zwangschristianisiert.

Viele dieser Christenkinder bleiben dann in ihrer jeweiligen Sekte (Katholiken, Protestanten, Orthodoxe usw.) und zahlen Zeit ihres Lebens brav ihre Mitgliedsbeiträge, die von einem willfährigem Staat für die Kirchen eingezogen werden.

Unterhält man sich einmal ernsthaft mit diesen Mitgliedern, dann stellt sich heraus, dass die meisten gar nicht glauben, was ihre Sekte ihnen so alles als Wahrheit verkaufen möchte. Das beginnt vor allem mit der verkorksten Sexualmoral der christlichen Kirchen, endet erstaunlicherweise aber dort nicht einmal. Es geht oftmals soweit, dass diese vermeintlichen Christen selbst die elementarste Wahrheit eines transzendentalen Gottes ablehnen. Folgende Ideen sind dabei sehr verbreitet:

  • Gott ist alles was mich umgibt
    Diese Christen würde man am ehesten als Pantheisten bezeichnen.  Die katholische Kirche hat den Pantheismus lange Zeit mit dem Atheismus gleichgesetzt. Das übersehen diese Pseudo-Christen dann ganz gerne.
  • Gott hat die Welt erschaffen, aber er beeinflusst mein Leben nicht mehr
    Erstaunliche Worte aus dem Mund eines Christen, denn das ist purer Deismus

Fragt man diese Pseudo-Christen, warum sie dann nicht aus der Kirche austreten, hört man gerne folgende Argumente:

  • Die Kirche tut viel Gutes
    Heute mag man den Eindruck gewinnen, dass die Kirchen viel Gutes tun (Krankenhäuser, Entwicklungshilfe, Kindergärten), aber das stimmt gar nicht. Zunächst einmal tun sie das zum größten Teil mit mit dem Geld, das sie vom Staat bekommen, also tut eigentlich der Staat das Gute, nicht die Kirche. Und das was man Entwicklungshilfe nennt, ist eigentlich Missionierung.
    Die Waage des Guten und Bösen hängt beim Christentum aber leider immer noch sehr stark auf der Seite des Bösen. Das Christentum ist bekannt für seinen grausamen Menschenhass, den sie im Laufe ihrer Geschichte immer wieder unter Beweis gestellt hat.
  • Ich möchte Mitglied meiner Gemeinde bleiben
    Man muss nicht um ein goldenes Kalb tanzen, um ein Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen. Es gibt genügend Organisationen, in denen man sich sozialisieren kann.
  • Was ist, wenn das ganze doch stimmt, und am Ende (jüngstes Gericht) wird abgerechnet?
    Wenn dem so wäre, dann hätte man eh verloren. Entweder weil man nicht aus voller Überzeugung dabei geblieben ist, oder weil man, wenn man sich die Bibel so anschaut, eh keine Chance auf den Himmel hat. Und wenn man doch nach den Regeln der christlichen Bibel gelebt hat, dann kommt man immer noch in die islamische Hölle. So oder so, man verliert.
  • Meine Kinder hätten es zu schwer in der Schule, da sie Außenseiter wären
    Und daran wird sich auch nie etwas ändern, wenn man diese Einstellung beibehält. Oder anders ausgedrückt: Du bist nicht verantwortlich dafür, wie die Welt ist, du wärst nur verantwortlich dafür, wenn sie so bleibt!

Man darf den Schritt heraus aus einer Kirche nicht als Austritt betrachten. Man kann ja schließlich nicht aus einem Verein austreten, dem man nie aktiv beigetreten ist. Vielmehr sollte man diesen Schritt als einen Übertritt ansehen, und zwar einen Übertritt in die Menschheit. Und falls man irgendwelche Verlustängste hat, dann sollte man diese über Bord werfen. Denn eines ist sicher: Wir sind nicht allein!

5. April 2010

Mensch sei Dank: Epikur

Filed under: Humanismus, Mensch sei Dank — Schlagwörter: — Argeleb @ 13:58

Mein erster Artikel in der Reihe  „Mensch sei Dank“ ist Epikur gewidmet. Schon seit geraumer Zeit habe ich nach den Lehren Epikurs gelebt, ohne das zu wissen. Erst vor Kurzem habe ich mich eingehender mit den Lehren des Epikurs beschäftigt. Dabei stellte ich eben immer wieder fest, wie sehr doch dessen Lebensphilosophie mit der meinen übereinstimmt.

Es ist historisch wirklich bedauerlich, dass seiner Philosophie nicht die Bedeutung zukam, die sie verdient hätte. Angesichts der Anfeindungen, die der Epikureismus über sich ergehen hat lassen müssen, ist es schon erstaunlich, dass er bis heute überdauert hat. Einer der entschiedensten Gegner Epikurs war übrigens Martin Luther. Er „beleidigte“ seine Gegner gerne mit dem Ausspruch, sie wären Epikureer.

Epikur musste auch für jeden Theisten ein Feindbild darstellen, denn Epikur wollte den Menschen die Furcht nehmen. Die Furcht vor dem Tod und die Furcht vor den Göttern. Letzteres macht Epikur jedoch nicht zum Atheisten, da er durchaus an die Götter glaubte, allerdings sprach er ihnen jeglichen Einfluss auf das Leben der Menschen ab. Man könnte sagen, Epikur war eine Art Deist.

In der Philosophie des Epikur geht es um die Frage nach dem höchsten Gut. Diese Frage trieb die griechischen Philosophen schon lange um. Für Epikur erschien Lust als das höchste Gut und Unlust als das größte Übel. Daher galt es für ihn, ein Leben anzustreben, das die Vermeidung von Unlust zum Ziel hatte.

Im Gegensatz zu den Hedonisten, die ein Höchstmaß an Lust anstreben, hat Epikur so einen negativen Hedonismus geprägt, indem die Vermeidung von Leid, Schmerz und Unlust das oberste Prinzip sein sollte.

Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.

Dieses Zitat drückt ganz gut aus, wie man es schaffen kann ein glückliches Leben zu führen. Anders ausgedrückt, könnte man auch formulieren: Wenn man nichts begehrt, dann wird es einem auch an nichts mangeln.

Zufriedenheit ist sehr leicht zu erreichen, wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert. Ich z.B. benötige nicht die neuesten Errungenschaften unserer Konsumgesellschaft. Jedesmal, wenn ich mal wieder aus Versehen Werbung im Fernsehen betrachten muss, ertappe ich mich dabei, wie sich ein zufriedenes Lächeln auf meine Lippen zaubert, da ich erkenne, dass ich den ganzen dort feilgebotenen Mist nicht haben will und auch nicht brauche. Verzicht war schon immer etwas, worin ich große Übung habe.

Der Tod geht mich eigentlich nichts an. Denn wenn er ist, bin ich nicht mehr, und solange ich bin, ist er nicht.

Diese Erkenntnis hatte ich bereits, bevor ich mich intensiver mit Epikur befasst hatte. Denn was kümmert mich mein eigener Tod? Wenn es soweit ist, dann werde ich mich nicht mehr über den Verlust meines Lebens beschweren können, denn dann werde ich tot sein.

Außerdem ist der Tod laut Epikur eher ein Segen, als ein Fluch. Denn die Freiheit von Schmerz ist ja das höchste Gut, das es gilt anzustreben. Der Trost, den Epikur uns spendet, ist, dass jeder kleine Schmerz vorübergehen wird. Und wenn der Schmerz so groß ist, dass er nicht vorüber gehen will, dann endet er im Tod. Und im Tod ist aller Schmerz vorbei, denn im Tod ist alles vorbei.

Mit dieser Vorstellung über die absolute Endlichkeit des menschlichen Daseins, legt sich Epikur natürlich mit den jenseitigen Heilsversprechen der Religionen an, vor allem mit denen des Christentums. Wer nicht an ein Leben nach dem Tod glaubt, wie soll der dann sein Leben nach christlichen Regeln gestalten? Das erklärt vermutlich, warum Martin Luther, und mit ihm alle christlichen Führer, Epikur so sehr ablehnen mussten.

Lebe im Verborgenen

Epikur hat erkannt, dass dem Menschen die größte Gefahr von anderen Menschen droht. Je mehr Menschen man also kennt, desto größer ist die Gefahr, dass einer von denen einem ans Bein pinkeln will. Daher lehnt Epikur auch jede politische Arbeit ab. Und wir alle wissen ja, dass es gefährlich ist, politisch tätig zu sein, denn es findet sich immer einer, der einem wegen seiner Ansichten an die Wäsche will.

Epikur rät daher den Menschen, sich Gleichgesinnte zu suchen. Bei ihnen ist die Gefahr gering, wegen Meinungsverschiedenheiten angegriffen zu werden. Aus diesem Grund sind Freundschaften für Epikur so wichtig.

Von allem, was die Weisheit für die Glückseligkeit des ganzen Lebens bereitstellt, ist der Gewinn der Freundschaft das bei weitem Wichtigste

Freunde, wahre Freunde, sind die wichtigste zwischenmenschliche Beziehung. Dabei ist vielleicht nicht so sehr der direkte Nutzen einer Freundschaft wichtig, sondern vielmehr die mögliche Unterstützung, die man von Freunden erwarten kann, wenn es einem schlecht geht. Einen wahren Freund erkennt man eben immer erst in der Not. Diese Freundschaften müssen daher gepflegt werden.

Daher geht mein besonderer Dank an Epikur.

Mensch sei Dank!

Filed under: Humanismus, Mensch sei Dank — Schlagwörter: — Argeleb @ 12:45

Ich lag in der Badewanne, als mich die Idee überkam, all jenen Menschen meinen Dank auszusprechen, die mein Leben positiv beeinflusst haben. Und als ich so darüber nachgedacht habe, wem ich Dank schulde, stellte ich sehr schnell fest, dass diese Liste sehr lang werden würde. Ich hatte geradezu einen ehrfürchtigen Moment der Erkenntnis. Und das in der Badewanne. Zum Glück hat mich dabei keiner beobachtet 😉

Ich möchte daher heute mit einer kleinen Artikelserie starten, die jedem Menschen, dem ich zu Dank verpflichtet bin, den gebührenden Platz einräumt. Mir ist dabei jedoch vollkommen klar, dass ich nur an der Oberfläche kratzen kann, und oft werden sich auch Fehler einschleichen, da ich weit davon entfernt bin, wissenschaftlich korrekt arbeiten zu können. Was erwartet ihr? Ich bin Informatiker!

Es gibt so viele Menschen, die uns alle beeinflussen. Seien es nun historische Persönlichkeiten, Künstler, Wissenschaftler oder auch Freunde oder Verwandte. Ich will mich jedoch auf Menschen beschränken, die allgemein bekannt sind.

Ich würde mich auch sehr darüber freuen, wenn andere ebenfalls den Menschen danken, die sie beeinflusst haben. Gebt mir ein Pingback, und ich verlinke eure Artikel hier. Mir ist nämlich vollkommen klar, dass meine Liste nicht annähernd vollständig sein wird. Aus mehreren Gründen: Zum einen weil ich viel zu faul bin, und zum anderen weil ich bei vielen Menschen gar nicht in der Lage sein werde, deren Bedeutung zu würdigen. Und natürlich werde ich den ein oder anderen Menschen schlicht vergessen, was mir jetzt bereits schon in der Seele weh tut.

Wenn ich so die Liste der Menschen, denen ich Dank schulde, im Geist durchgehe, dann stelle ich mir die Frage: Wer braucht noch einen Gott, wenn er solche Menschen hat.

Artikel dieser Reihe

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